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'''(auch: Contract Cheating)'''
'''(auch: Contract Cheating)'''
Ghostwriting bedeutet das – meist entgeltliche – Verfassen einer schriftlichen Arbeit für eine andere Person, wobei der Name des Ghostwriters nicht genannt wird. Der Begriff „Ghostwriting“ findet sich nicht wörtlich in der Taxonomie wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Albin Eser (1997)<ref>ESER, Albin (1999): Die Sicherung von „Good Scientific Practice" und die Sanktionierung von Fehlverhalten. Mit Erläuterungen zur Freiburger „Selbstkontrolle in der Wissenschaft". In: Lippert, Hans-Dieter/Eisenmenger, Wolfgang (Hg.): Forschung am Menschen. Der Schutz des Menschen – Die Freiheit des Forschers. Berlin/Heidelberg: Springer, S. 123-157 (mit Anlage).</ref> und ist dort auch schwerlich unter „Verletzung geistigen Eigentums“ einzuordnen. Ghostwriting kann aber als Falschangabe über die Autorschaft und damit als (auch studienrechtlich relevanter) Erschleichungs- bzw. Betrugsversuch gewertet werden.
Ghostwriting bedeutet das – meist entgeltliche – Verfassen einer schriftlichen Arbeit für eine andere Person, wobei der Name des Ghostwriters nicht genannt wird. Der Begriff „Ghostwriting“ findet sich nicht wörtlich in der Taxonomie wissenschaftlichen Fehlverhaltens von Albin Eser (1997)<ref>ESER, Albin (1999): Die Sicherung von „Good Scientific Practice“ und die Sanktionierung von Fehlverhalten. Mit Erläuterungen zur Freiburger „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“. In: Lippert, Hans-Dieter/Eisenmenger, Wolfgang (Hg.): Forschung am Menschen. Der Schutz des Menschen – Die Freiheit des Forschers. Berlin/Heidelberg: Springer, S. 123-157 (mit Anlage).</ref> und ist dort auch schwerlich unter „Verletzung geistigen Eigentums“ einzuordnen. Ghostwriting kann aber als Falschangabe über die Autorschaft und damit als (auch studienrechtlich relevanter) Erschleichungs- bzw. Betrugsversuch gewertet werden.
Einige Zitierrichtlinien führen Ghostwriting als eine Form des Plagiats an. Das erscheint jedoch taxonomisch wenig sinnvoll.
Einige Zitierrichtlinien führen Ghostwriting als eine Form des Plagiats an. Das erscheint jedoch taxonomisch wenig sinnvoll.